Pferderitte mit langer Tradition

Pferderitte können auf eine ca. 550 Jahre alte Tradition zurückblicken. Diese finden bis heute alljährlich, meist im Süden Deutschlands und in Österreich, zu Ehren verschiedener Schutzpatronen statt.
Am bekanntesten sind die Leonhardiritte die dem Schutzpatron der Huftiere gewidmet sind. Diese Prozessionen finden um den 06. November , dem Todestag Leonhards, statt. Angeführt werden diese Umritte von den geistlichen hoch zu Ross.


Truhenwagen, Leonhardifahrt Bad Tölz 2008

 

Dann folgen schwere, alte Truhenwagen meistens von vier Pferden gezogen und mit jungen Mädchen in alter Tracht besetzt. Ihnen folgen unzählige Reiter und Gespannfahrer aus der gesamten Region.

Als Ziel haben die Wallfahrer eine Kapelle, die außerhalb des Ortes liegt und dem Schutzpatron gewidmet ist. An dieser Stelle wird ein Gottesdienst abgehalten in dem die Gespanne sowie Reiter und Pferde gesegnet werden. Anschließend wird die Kapelle nach altem Brauch dreimal umfahren, bevor es wieder ins Dorf hinabgeht. Hier werden die geschmückten Kutschen den Zuschauern vorgestellt. Ein zünftiges Volksfest schließt sich an.
Weitere Namenspatronen für diese Ritte sind der heilige Georg (23. April) sowie der heilige Michael (29. September).

 


 

 

 

 

 

 

 

 

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